Allgemein MARX ERLEBEN

Alles dreht sich um Karl Marx

23. November 2017

Bewegt man sich einen Tag lang mit einer lebensechten Karl Marx-Figur durch Trier, zieht man viele neugierige Blicke auf sich. Hat man beim Stadtspaziergang mit Marx sogar noch ein Kamerateam dabei, wird das Interesse noch größer. So geschehen in der letzten Woche.

Wir hatten uns gefragt, wie wir einen Einblick in das geben können, was im kommenden Jahr in unserer Landesausstellung zu sehen sein wird. Unsere Antwort: Wir brauchen einen kurzen Film, einen Ausstellungstrailer. Mit dem Drehbuch unter dem einen und der Marx-Figur unter dem anderen Arm haben wir uns dann auf den Weg durch Trier gemacht. Gemeinsam mit dem Kamerateam von Jute Medien aus Köln haben wir Stationen in der Stadt besucht, die für Karl Marx, aber auch für unsere Ausstellung eine Bedeutung haben. Hierbei durfte sein Geburtshaus genauso wenig fehlen wie die Ausstellungsorte der Landesausstellung, das Rheinische Landesmuseum Trier und das Stadtmuseum Simeonstift Trier.

Einblicke zu geben bedeutet natürlich auch schon mal ein Auge darauf zu werfen, was die Ausstellungen zeigen werden. Zwei der zahlreichen Highlights, die nächstes Jahr in der Ausstellung das Leben, Werk und Wirken von Karl Marx veranschaulichen sollen, haben wir genauer betrachtet: Im Rheinischen Landesmuseum zeigen  247 Ausgaben des Kommunistischen Manifests in 59 Sprachen, darunter so exotische Sprachen und Dialekte wie Wolof oder Amharisch, wie breit die Leserschaft von Marx‘ Werken war und ist.  Ein wichtiges Exponat der Ausstellung wird auch eine von Karl Marx handschriftlich kommentierte Erstausgabe des Kapitals sein, das Werk, das mittlerweile zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehört.

Im Stadtmuseum Simeonstift durften wir dem gerade erworbenen Gemälde „In der Pass- und Polizeistube vor der Emigration“ (1859) von Felix Schlesinger näher kommen und haben spannende Details entdeckt. Die Darstellung einer Auswanderungsszene ist für die Schilderung des Lebenswegs von Karl Marx ebenso zentral wie für die regionalhistorische Sammlung des Museums.

Zum Abschluss hat unser Marx – so wie die meisten Besucher der Stadt – die Porta Nigra besucht. Was wir dort erlebt haben? Das bleibt noch unser Geheimnis.

Jetzt freuen wir uns natürlich auf das Ergebnis unseres Drehtages. Das gibt es ab Anfang Dezember auf unserem YouTube Kanal.

 

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